Der Kurs Interaktive Medien liefert erste Einblicke in die Möglichkeiten und Besonderheiten der digitalen Gestaltung am und mit dem Rechner. Es werden theoretische Grundlagen des Computational Design, Information Design und des Interface Design vermittelt.
Lb Daniel Rothaug
Entwicklung eines alternativen Benutzerinterfaces zur Musikverwaltung – frei von der tabellarischer, textlastiger Darstellungsform.
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Das Programm ist mit der Programmierumgbung Processing geschrieben. Es liest die Itunes Musikbibliothek-Quelldatei aus. So erhalte ich Informationen über Titel, Interpreten, Genre, Wertung, Abspielhäufigkeit, Dateiort, etc. aller Lieder meiner Musikbibliothek. Statt der typischen statischen und textlastingen Bedienoberfläche experimentiertierte ich in "gravitunes" mit einer grafischen Darstellungsweise. Für jedes Lied wird ein Kreis auf den Präsentationstisch projeziert.Ringe um und Punkte in den Kreisen sowie die Geschwindigkeit, mit der sie sich auf dem Tisch bewegen sind Zeichen für die Abspielhäufigkeit, die Wertung und wann sie zuletzt gespielt wurden.

Mit verschiedenen, frei beweglichen Steuerungselementen lassen sich die Songs auf der Fläche nach Genre und Interpreten ordnen. Die Plexiglasscheiben wirken wie Magneten auf die Lieder. Stimmt Genre oder Intepret mit dem Element überein, werden die entsprechenden Lieder angezogen, bewegen sich also darauf zu. Wiedersprechen sie sich, werden sie abgestoßen.
Mit dem Cursor-Element lassen sich einzelnen Lieder auswählen und auf Klopfsignal abspielen (Songtitel wird eingeblendet).

Das Programm läuft auf dem Rechner und wird mit dem Beamer auf den Tisch projeziert.
Die DV-Cam nimmt die Arbeitsfläche auf und gibt über die reacTIVision Tracking-Software die Positionen und Winkelstellung der Steuerelemente an Processing weiter.
Das unter dem Tisch installierte Mikrofon registriert den Klopfton bei der Songauswahl.